News und Presse

Unser Statement: Wir machen Forschung und Entwicklung zum Fundament für nachhaltig starke Ergebnisse. Neugierig? Dann erfahren Sie hier im News- und Presse-Bereich alle aktuellen Informationen rundums Geschehen.

 

News

Damit überzeugte das Unternehmen bei der 27. Runde des Innovationswettbewerbs TOP 100. NIDEC GPM gehört ab dem 19. Juni 2020 offiziell zu den TOP 100. In dem wissenschaftlichen Auswahlverfahren beeindruckte das Unternehmen in der Größenklasse C (mehr als 200 Mitarbeiter) besonders mit seinem Innovationserfolg. NIDEC GPM zählt bereits zum vierten Mal zu den Top-Innovatoren.

Elektromobilität ist eines der großen Zukunftsthemen in der Automobilindustrie: Nachhaltige, verbrauchsarme Antriebskonzepte sollenEmissionen und Energie sparen. Dazu tragen jedoch nicht nur Motoren bei, sondern auch Einzelkomponenten wie die elektrische Pumpe für die Batterietemperierung und Motorkühlung von NIDEC GPM.

Forschung und Entwicklung genießen bei dem viermaligen TOP 100-Unternehmen seit jeher einen hohen Stellenwert. So arbeitet jeder Zehnte der 1.000 Mitarbeiter auf diesem Gebiet. Und das mit großem Erfolg: 150 Patente meldete der Mittelständler bereits an. Bei mechanischen Wasserpumpen, die regel- und schaltbar sind, sind die Thüringer Technologieführer. DieseVorreiterrolle strebt der Top-Innovator jetzt auch mit seiner elektrischen Hauptwasserpumpe an, die als einzige des gesamten Markts auf dem sogenannten Trockenläuferkonzept basiert. Dabei läuft der Motor der Pumpe in der Luft, also „im Trockenen“. Das Verfahren ist äußerst reibungsarm und verringert den Energieverbrauch um bis zu 3 Prozent im Vergleich zu denjenigen E-Pumpen, deren Motoren auf dem Nassläuferprinzip beruhen. Um diese Innovation in großer Stückzahl herstellen zu können, baute NIDEC GPM die Produktion um und automatisierte sie mit Robotertechnik.

Nicht nur fürs Unternehmen zahlen sich gute Ideen übrigens aus: Die Beschäftigten erhalten für Patentvorschläge Prämien und Boni, wenn aus der Idee ein Serienprodukt wird, wie jetzt die E-Hauptwasserpumpe.

TOP 100: der Wettbewerb

Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der BVMW. Als Medienpartner begleiten das manager magazin, impulse und W&V den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de.

 

Dass die hohen Zielsetzungen unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit Wirkung zeigen, beweist unsere neueste Kreation: die elektrische Wasserpumpe. Sie kombiniert eine mechanische Wasserpumpe von NGPM und einen E-Motor aus dem Hause NIDEC Motors & Actuators. Bislang kommen in der Automobilindustrie vorwiegend elektrische Nassläufer-Wasserpumpen zum Einsatz.

Beim Trockenläuferkonzept haben wir jedoch bedeutende Vorteile hinsichtlich Größe, Gewicht und Performance ausgemacht. Unsere neue Trockenläufer-Wasserpumpen-Familie vereinigt all diese Vorzüge. Darüber hinaus kann der Kühlmittelstrom voll variabel geregelt werden. Die Familie teilt sich in drei Typen auf: die kleine Zusatzwasserpumpe, die große Zusatzwasserpumpe und die Hauptwasserpumpe.

NIDEC GPM wurde 1939 gegründet und begann 1949 mit der Fertigung von Pumpen. Seit 80 Jahren arbeiten wir an fortgeschrittenen Pumpentechnologien und entwickeln diese unaufhörlich weiter. Dank der innovativen Ergebnisse tragen unsere Produkte einen wertvollen Beitrag zur Reduzierung von CO 2 und zur Einsparung von Kraftstoff bei. Immer mit unvergleichlich hoher Zuverlässigkeit.

Der Zusammenschluss mit der NIDEC-Gruppe im Jahr 2015 ermöglichte es uns, unser hervorragendes Know-how im Bereich der Pumpen mit den hervorragenden Fähigkeiten von NIDEC im Bereich der Elektromotoren zu kombinieren. Dies eröffnete uns neue Perspektiven, da wir bereits führend auf dem Markt für mechanische, schaltbare und drehzahlvariable Pumpensysteme waren. Als Teil der NIDEC-Geschäftseinheit Automotive Motor & Electronic Control haben wir einen weiteren Sprung nach vorn gemacht und können für alle Antriebssysteme - unabhängig von der regenerativen Quelle - Wärmemanagement-Lösungen anbieten.

 

Für die Studie „Deutschlands Innovationsführer“ hat Prognos im Auftrag des F.A.Z.-Instituts die Patentanmeldungen von 33.000 in Deutschland tätigen Unternehmen analysiert. Hierbei wurde nicht nur die Anzahl der Patente bewertet, sondern auch deren Relevanz. NIDEC GPM gehört zur Spitzengruppe der innovativen Unternehmen in Deutschland!

Basis für diese Analyse bilden die Patentierungstätigkeiten der Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Patente ermöglichen einen so weitreichenden Einblick in die Forschungstätigkeiten von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, wie dies von keiner anderen Datenquelle geleistet werden kann. Sie bieten ein einmaliges, hochgradig differenziertes Bild über die Art und den technologischen Bereich der Innovation und ihrer Erfinder. Nicht zuletzt ist zu berücksichtigen, dass der Bereich der industriellen Forschung und Entwicklung oft unter strenger Geheimhaltung steht. Patente stellen in vielen Fällen die einzige öffentlich zugängliche Quelle zu einer detaillierten Beschreibung der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten von Unternehmen dar.

Innovationsführer sind besondere Unternehmen und Forschungseinrichtungen.
Sie lassen sich durch zwei zentrale Eigenschaften charakterisieren:
-Sie sind ausgesprochen innovativ.
-Ihre Innovationen beeinflussen das entsprechende Innovationsfeld erheblich. Sie führen den Innovationswettbewerb an.

Innovativität und Führerschaft der Unternehmen in Deutschland werden durch zwei in der Literatur gut abgesicherte Metriken erhoben:


-Führerschaft – wie stark beeinflusst eine Erfindung andere Erfindungen? Hierzu zählen wir für jede Patentfamilie die Anzahl der Zitationen durch andere Patentfamilien die sog. forward citations aus. Je häufiger eine Patentfamilie durch andere Patentfamilien zitiert werden muss, desto stärker beeinflusst und damit führt diese Erfindung.
-Neuigkeit / Innovativität der Erfindung – wie stark kann sich eine Erfindung von den bisherigen Erfindungen abgrenzen? Hierzu zählen wir, wie häufig eine Patentfamilie andere Patentfamilien zitiert - die sog. backward citations. Je seltener eine Patentfamilie andere Patentfamilien zitieren muss, desto neuer und innovativer ist die Erfindung.
Diese beiden Metriken bilden den Kern der Identifikation deutscher Innovationsführer.